Das schwere Atemschutzgerät drückt auf die Schultern, die steifen Kleider schränken die Bewegungsfreiheit ein, die nassen Füsse zwingen zum Verlassen der Komfortzone. Wer sich am Infoabend der Feuerwehr Region Uzwil im Depot Niederuzwil durch den Hindernisparcours kämpfte, spürte sofort die körperliche Belastung des Einsatzalltags. Rund 30 Interessierte haben diese Chance genutzt, um hinter die Kulissen der regionalen Lebensretter zu blicken.
Knotentechnik und Führungsunterstützung
Die Feuerwehr Region Uzwil präsentierte den Gästen ein vielseitiges Programm. Neben der klassischen Brandbekämpfung lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgaben der Führungsunterstützung kennen und erfuhren, wie man im Einsatzfall die Fäden im Hintergrund zusammenhält. An praktischen Posten durften die Besucher selbst Hand anlegen: Erfahrene Feuerwehrleute zeigten wichtige Knotentechniken, die im Ernstfall sitzen müssen und von den Gästen direkt ausprobiert wurden.
Ein grosses Highlight war der Parcours. Ausgerüstet mit der schweren Brandschutzkleidung und einer Atemschutzflasche auf dem Rücken galt es, Hindernisse zu überwinden. Diese hautnahe Erfahrung bei strömendem Regen - wie es in der Realität auch oft der Fall ist - hinterliess sichtlich Eindruck bei den Anwesenden.
Infoabend verpasst? Es ist noch nicht zu spät!
Wer am 20. August nicht am Infoabend teilnehmen konnte, hat dennoch Gelegenheit, ab dem 01. Januar 2027 mit dabei zu sein. In diesem Fall darf man sich zu Bürozeiten bis zum 15. September bei der Geschäftsstelle melden, um einen persönlichen Informationstermin zu vereinbaren.
Der Abend im Depot zeigte eindrücklich, wie vielseitig und fordernd der Dienst an der Allgemeinheit ist. Das rege Interesse und die packenden praktischen Übungen machten den Informationsanlass zu einem vollen Erfolg.



