Nach der Eröffnung am Taufstein mit der Segnung des Wassers und der Erneuerung des Taufversprechens wurde der neue Ambo gesegnet, bevor der Wortgottesdienst mit Lesungen und Evangelium begann. Den Höhepunkt bildete die eigentliche Altarweihe: Nach der Allerheiligenlitanei setzte Bischof Beat Grögli Reliquien in den Altar ein, besprengte ihn mit Weihwasser, salbte ihn mit Chrisam und entzündete darauf Weihrauch. Nach dem Auflegen des Altartuchs und dem Anzünden der Altarkerzen wurde erstmals die Eucharistie am neuen Altar gefeiert.
Eine besondere Kirche
Bischof Beat Grögli betonte die Besonderheit der Kirche in Züberwangen mit ihrer über die Region hinaus einzigartigen weiblichen Kirchenpatronin, der «Maria von Magdala und Züberwangen». Er stellte die «Sehnsucht nach dem Mehr» in den Mittelpunkt seiner Predigt. Dieses Mehr finde im neuen Altar für die Eucharistiefeier eine starke Basis für die Zukunft.
Uraufführung der «Missa brevis Maria Magdalena»
Ein besonderes kulturelles und spirituelles Glanzlicht setzte der Kirchenchor St. Josef unter der Leitung von Karl Paller mit der Uraufführung der eigens von der Ostschweizer Komponistin Fabia Paller, Tochter des Chorleiters, für diesen Anlass komponierten «Missa brevis Maria Magdalena». Das Werk nimmt Bezug auf die Kirchenpatronin und fügte sich thematisch stimmig in die Liturgie des Festgottesdienstes ein.