Das regnerische Wetter dämpfte die Stimmung an der Viehschau in Zuckenriet keineswegs: Schon von Weitem kündigten die Glocken der Tiere die Auffuhr an. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer säumten den Strassenrand, um den traditionellen Einzug der Züchterfamilien in Tracht und mit ihren prächtig geschmückten Tieren mitzuerleben. Anschliessend herrschte auf dem Schauplatz Hochbetrieb: Bis jedes Tier seinen Platz gefunden hatte, wurden die kunstvollen Blumenkreationen bestaunt, ein fröhliches Zäuerli angestimmt und die Festwirtschaft füllte sich zusehends.

Zu Beginn begrüsste Präsident Simon Brägger die anwesenden Gäste und dankte den Sponsoren sowie allen Helferinnen und Helfern für ihren wertvollen Einsatz. Danach übergab er das Wort an Bruno Fritsche, der gekonnt durch den Nachwuchswettbewerb führte. Die Kinder im Alter von vier bis etwa elf Jahren machten ihre Sache bravourös und präsentierten stolz ihre Kälber. Mit schönen Versen stellten sie ihre Tiere vor und sorgten beim Publikum für viel Erheiterung und grossen Applaus.

Die Siegerinnen der Spezialwettbewerbe

Die Kühe und Rinder wurden in verschiedenen Abteilungen beurteilt und rangiert. Daneben wurden weitere Auszeichnungen vergeben und die «Miss Niederhelfenschwil» gewählt.

  • Miss Niederhelfenschwil:
    Babeli von Markus Senn, Niederhelfenschwil

  • Schöneuter ältere Kühe:
    Romi von Thomas Niedermann, Lenggenwil

  • Schöneuter jüngere Kühe:
    Babeli von Markus Senn, Niederhelfenschwil

  • Schöneuter Erstmelkkühe:
    Caluna von Bruno Fritsche, Zuckenriet

  • Höchste Lebensleistung:
    Fiona von Florian Rutishauser, Zuckenriet

  • Fitnessstar:
    Laphina von Christian Jung, Niederhelfenschwil

  • Mutter-Tochter:
    Lumnezia und Libling von Christian Jung, Niederhelfenschwil

  • Betriebscup:
    Lumnezia, Jelly und Laphina von Christian Jung, Niederhelfenschwil

Am Abend klang das Fest gemütlich aus: Beim öffentlichen Schauabend wurde zu den Klängen des Ländlerduos Obacht und in der Schöneuter-Bar ein rundum gelungener Schautag gefeiert.

(Text und Bilder: Yvonne Grau)