Die anhaltende Trockenheit sorgt in der Region weiterhin für eine angespannte Lage. Trotz des strikten Feuerverbots musste die Feuerwehr der Region Uzwil am 21. Juli zu einem Einsatz ausrücken, weil an einer lokalen Feuerstelle vorsätzlich ein Feuer entfacht worden war.

Ein solcher Verstoss ist in der aktuellen Situation kein Kavaliersdelikt. Bei der herrschenden Trockenheit genügt bereits ein einzelner Funke, um einen unkontrollierbaren Wald- oder Flurbrand auszulösen. Die potenziellen Folgen für Mensch, Tier und Natur sind verheerend.

Hohe Kosten und rechtliche Folgen

Der unüberlegte Vorfall hat für den Verursacher direkte finanzielle Folgen. Die Kosten für den Feuerwehreinsatz belaufen sich auf rund 2500 Franken. Dieser Betrag wird dem Verursacher vollumfänglich in Rechnung gestellt. Neben den Einsatzkosten muss die fehlbare Person zudem mit weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Die Behörden rufen die Bevölkerung eindringlich dazu auf, das geltende Feuerverbot strikt einzuhalten und verdächtige Feuer oder Rauchentwicklungen umgehend der Feuerwehr zu melden. Nur durch die Mithilfe aller Einwohner lassen sich die Wälder und die Bevölkerung in dieser Gefahrenzeit wirksam schützen.