Botanisch gehört er zur Familie der Stachelbartverwandten und wächst vor allem an alten Laubbäumen wie Buche oder Eiche. Besonders alte und abgestorbene Bäume sind für sein Wachstum von grosser Bedeutung. Seine langen, weissen Stacheln erinnern an eine Löwenmähne oder einen Igel. Der seltene Pilz steht in vielen Regionen unter Schutz und gilt als wichtiger Bestandteil naturnaher Wälder. In der traditionellen asiatischen Heilkunde wird der Igelstachelbart seit Jahrhunderten geschätzt. Ihm werden positive Eigenschaften für Nerven, Konzentration und Immunsystem zugeschrieben. Zudem ist er ein beliebter Speisepilz mit mildem, aromatischem Geschmack.

(Text und Bild: Naturschutzverein Flawil, Gabi Spörri)