Im Uzwiler Gemeindesaal wurden die jungen Berufsleute von Angehörigen, Berufsbildnern, Mitarbeitenden und Vertretern der Unternehmensleitung gefeiert. Nach der Begrüssung durch Marc Zuppiger, Leiter der Bühler Berufsbildung, und Comedian-Moderator Feri richtete Irene Mark-Eisenring, Leiterin der globalen HR-Organisation von Bühler, im Namen der Konzernleitung ihre Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen. Sie erwähnte, dass 17 von ihnen während der Lehrzeit bereits Auslandserfahrungen sammeln durften, und sie unterstrich, dass nebst den fachlichen Kompetenzen auch die sozialen Fähigkeiten von grosser Bedeutung sind. Sie schloss ihre Festansprache mit dem Aufruf: «Sie starten aus einer guten Startposition. Der Ball ist jetzt bei Ihnen!»
Anschliessend wurden die Fähigkeitszeugnisse berufsweise übergeben.
Wichtiger Ausbildungsbetrieb in der Ostschweiz
Mit 68 erfolgreichen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern in Uzwil sowie fünf in Appenzell bleibt Bühler einer der grössten Ausbildungsbetriebe der Ostschweiz. Erneut stark vertreten waren in diesem Jahr die Berufe Automatiker/in EFZ und Konstrukteur/in EFZ mit je 16 erfolgreichen Abschlüssen.
Beste Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet
Traditionell wurden auch die zehn Prozent der Absolventinnen und Absolventen mit den besten Abschlüssen geehrt. Zu den Geehrten gehörten:
• Jasmin Manser (Appenzell), Anlagen- und Apparatebauerin EFZ, Note 5,5
• Arne Falk (Ennetbühl), Anlagen- und Apparatebauer EFZ, Note 5,4
• Florian Bühler (Algetshausen), Automatiker EFZ, Note 5,4
• Dominic Ferro (Uzwil), Automatiker EFZ, Note 5,4
• Joas Konrad (Eschlikon), Automatiker EFZ, Note 5,4
• Davide Vitto (Züberwangen), Kaufmann EFZ, Note 5,4
• Franca Rüthemann (Bütschwil), Konstrukteurin EFZ, Note 5,4.
Der Durchschnitt aller Abschlussnoten lag bei 5,06. Besonders hohe Durchschnittswerte erreichten die Anlagen- und Apparatebauerinnen und -bauer sowie die Informatikerinnen und Informatiker.
Das duale Bildungssystem als Sprungbrett
An der Schlussfeier wurde neben den Leistungen der jungen Berufsleute auch das Engagement der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie aller Mitarbeitenden gewürdigt, die die Lernenden während ihrer Ausbildung begleitet hatten.
Für viele Absolventinnen und Absolventen markiert der Lehrabschluss nicht das Ende ihrer Ausbildung. Dank der parallel absolvierten Berufsmaturität setzen mehrere ihren Bildungsweg in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer Fachhochschule fort. Andere sammeln zunächst Berufserfahrung und entscheiden sich später für eine Weiterbildung oder ein Studium. Das duale Bildungssystem eröffnet damit vielfältige Perspektiven und bildet seit Jahrzehnten eine der grossen Stärken des Wirtschafts- und Bildungsstandorts Schweiz.
(Text: Jürg Grau)


