Der Start in die neue NLA-Saison ist Uzwil mit dem 7:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Courrendlin eindrücklich gelungen. Überbewerten will man diesen Kantersieg allerdings nicht. Die Jurassier waren bei ihrem ersten NLA-Auftritt der Vereinsgeschichte mit der Aufgabe noch sichtlich überfordert. Trotzdem dürfte der klare Erfolg den Uzwilern Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegeben haben.
Und die haben es in sich. Am Samstag kommt es zum Ostschweizer Lokalderby, passenderweise zum «Olma-Spiel», gegen Trogen-Speicher. Die Appenzeller sind mit einer 3:5-Niederlage gegen Argovia in die neue Saison gestartet und blieben dabei hinter den Erwartungen.
Bereits am Sonntag folgt die nächste Herausforderung. Uzwil reist zum amtierenden Schweizer Meister Lausanne, welcher ebenfalls nur mit einem Unentschieden gegen Adliswil startete. Trotzdem zählen die Westschweizer weiterhin als Titelfavorit. Deshalb dürfte sich spätestens nach diesem Wochenende besser einschätzen lassen, wie stark die neu formierte Uzwiler Mannschaft tatsächlich ist und ob sie ihrem erklärten Ziel, der Rückkehr in die Playoffs, gerecht werden kann.
Zutrauen darf man der jungen Uzwiler Equipe einiges. «Die Stimmung im Team ist gut», sagt Cheftrainer Iztok Utrosa. Noch offen ist allerdings, auf welche ausländischen Verstärkungsspieler er am Wochenende zurückgreifen kann. Je nach Verfügbarkeit könnten diese gerade in den beiden schwierigen Begegnungen eine entscheidende Rolle spielen. Klar ist, dass für Uzwil nach dem lockeren Aufgalopp gegen den Aufsteiger nun die NLA-Meisterschaft so richtig beginnt.
(Text: Matthias Zindel)


