Bereits die Auffuhr der festlich geschmückten Tiere zog zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an. Auf dem Schauplatz herrschte anschliessend emsiges Treiben, als die Kühe und Rinder eingeordnet und für die Bewertungen herausgeputzt wurden. Danach begrüsste Präsident Adrian Gmür die anwesenden Gäste und eröffnete die traditionelle Viehschau.
Nachwuchs, Rangierungen und Spezialwettbewerbe
Im Laufe des Tages beurteilten die Experten die Kühe und Rinder in den verschiedenen Kategorien und nahmen die Rangierungen vor. Auch die Spezialwettbewerbe gehörten zum Programm. Zur «Miss Henau-Oberuzwil 2026» wurde Scarlet aus dem Betrieb von Adrian Gmür in Algetshausen gekürt.
Für Freude beim Publikum sorgten die Jungzüchter, die insgesamt 13 "Kälbli" präsentierten. Mit sichtlichem Stolz führten die Kinder ihre Tiere vor und erhielten für ihren Einsatz viel Applaus.
Geselligkeit und Gespräche
Für das leibliche Wohl sorgte der Jodlerclub Uzwil in der gut besuchten Festwirtschaft. Neben den Prämierungen blieb Zeit für persönliche Gespräche mit den Züchtern. Dabei kamen auch aktuelle Herausforderungen der Landwirtschaft zur Sprache, darunter die Wasserknappheit und ihre Auswirkungen auf die Betriebe. Die Viehschau bot damit nicht nur einen Einblick in die regionale Braunviehzucht, sondern auch Gelegenheit, mehr über den Alltag und die Anliegen der Landwirte zu erfahren. Auch für die jüngsten Gäste war gesorgt: Ein Spielplatz mit Strohballenburg und grossem Sandkasten bot reichlich Gelegenheit zum Spielen.


