Die rund sieben Kilometer lange Wanderung beginnt auf der Alp Sellamatt und führt über die Bergstation Iltios nach Wildhaus Oberdorf. Der Weg verläuft abwechslungsreich durch schattige Waldabschnitte und über offene Passagen, die immer wieder den Blick auf die eindrucksvolle Bergwelt des Obertoggenburgs freigeben.

27 Klangskulpturen

Unterwegs laden 27 Klangstationen dazu ein, selbst aktiv zu werden. Die Klangstationen greifen dabei auf spielerische Weise Themen wie Natur, lokale Lautsphäre, Ökologie und Achtsamkeit auf. Die von nationalen und internationalen Klangkünstlern gestalteten Werke dürfen nicht nur betrachtet, sondern auch ausprobiert werden. Ob Metall- und Holzklangobjekte, Röhrengongs oder Flötenzäune – jede Station bietet ein eigenes Klangerlebnis. Mit einem Hammer wird Metall zum Klingen gebracht, durch das Drehen von Trommeln entstehen unterschiedliche Schwingungen. An einer weiteren Station laden verschieden grosse Kuhglocken zum Ausprobieren ein. Viele Instrumente sind harmonisch aufeinander abgestimmt, sodass sich sogar einfache Melodien wie «Alli mini Entli» oder «Hänschen klein» spielen lassen. Wer mehr über die einzelnen Stationen erfahren möchte, findet auf Informationstafeln Wissenswertes zu den Objekten sowie Hinweise zu ihrer Handhabung.

Bergrestaurants mit Spielplätze

Wer zwischendurch eine Pause einlegen möchte, findet auf der Sellamatt, am Iltios und in Wildhaus Oberdorf Bergrestaurants. Sie bieten Gelegenheit, sich zu stärken, die Aussicht zu geniessen oder den Kindern auf den attraktiven Spielplätzen etwas Zeit zum Austoben zu geben.

Informationen zur Streckenführung

Die Route von der Alp Sellamatt bis nach Wildhaus Oberdorf gilt mit 147 Höhenmetern im Aufstieg und 307 Höhenmetern im Abstieg als leicht. Die reine Wanderzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Wer an den Klangstationen verweilt und diese in Ruhe ausprobiert, sollte etwas mehr Zeit einplanen. Die Wanderung kann auch in umgekehrter Richtung von Wildhaus Oberdorf zur Alp Sellamatt unter die Füsse genommen werden.

(Text und Bilder: Yvonne Grau | Jürg Grau)