Wie beurteilen Sie als Präsident des FC Uzwil den Saisonstart der ersten Mannschaft?
Ersan Besinci: "Der Saisonstart (Niederlage gegen Dardania SG) war sicherlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt und gewünscht haben. Gleichzeitig hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie über viel Qualität und Charakter verfügt. Die jüngsten Resultate - mit drei Siegen in Serie - und vor allem die Entwicklung der Leistungen stimmen mich - und den gesamten Vorstand - deshalb positiv. Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber die Richtung stimmt."
Was hat zur Leistungssteigerung in den letzten Spielen geführt?
"Ein wichtiger Faktor ist sicherlich die zunehmende Fitness der Mannschaft. Das hat sich auch auf dem Platz bemerkbar gemacht. Gleichzeitig wächst das Vertrauen innerhalb der Mannschaft, was sich ebenfalls positiv auf die Leistungen auswirkt."
Wie arbeitet das Trainerteam, sind Sie mit der Entwicklung zufrieden?
"Mit der Arbeit des Trainerteams bin ich sehr zufrieden. Die Entwicklung der Mannschaft ist positiv, und wir sehen, dass die Arbeit kontinuierlich Früchte trägt. Das ist auch ein Grund, weshalb wir uns frühzeitig für eine Verlängerung der Zusammenarbeit entschieden haben. Wir sind überzeugt, dass das Trainerteam die Mannschaft weiterentwickeln kann. Dabei ist für uns die Kontinuität ein wichtiger Faktor. Wir wollen bewusst auf Stabilität setzen und den eingeschlagenen Weg verfolgen."
Wie lautet die Zielsetzung für die folgenden Partien der Hinrunde?
"Unser Ziel ist es, in den kommenden Spielen möglichst konstant gute Leistungen zu zeigen und entsprechend Punkte zu sammeln. Wir wollen uns Schritt für Schritt in der Tabelle nach vorne arbeiten und bis zur Winterpause eine möglichst gute Ausgangslage für die Rückrunde schaffen. Dabei schauen wir von Spiel zu Spiel. Entscheidend wird sein, dass die Mannschaft ihre zuletzt gezeigte Mentalität, Einsatzbereitschaft und spielerische Qualität bestätigt. Wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt, dass wir eine erfolgreiche Hinrunde abschliessen können."
Mit Ersan Besinci sprach Jürg Grau.


