Für den Badmintonclub Uzwil zählt in dieser Saison wieder der Blick nach vorne. Die Playoffs sind das erklärte Ziel und dafür müssen die Ostschweizer nach der Qualifikationsphase zu den besten vier Mannschaften der NLA gehören. Im Verein ist man überzeugt, dafür ein schlagkräftiges Team zusammengestellt zu haben.
Vier Neuzugänge verstärken das Uzwiler Kader. Mit Gaëlle Fux und Lorrain Joliat wechseln zwei aufstrebende Talente aus der Westschweiz nach Uzwil. Dazu kommen die beiden dänischen Badmintonprofis Laerke Hvid und Kristofer Kolding. Sie sollen dem Team zusätzliche Qualität und internationale Erfahrung bringen. Nicht mehr für Uzwil spielen Cheryl Seinen und Santiago Araujo.
Eine wichtige Rolle kommt weiterhin den jungen Uzwiler Eigengewächsen zu. Sie sollen mehr Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit den erfahrenen Kräften den nächsten Schritt machen. Gerade diese Kombination aus eigenem Nachwuchs und gezielten Verstärkungen soll Uzwil wieder näher an die Spitze bringen.
Einfach wird der Kampf um die vier Playoff-Plätze nicht. Titelverteidiger Lausanne zählt erneut zu den stärksten Teams der Liga. Zürich hat aufgerüstet, Yverdon stand in der vergangenen Saison im Final und auch Trogen-Speicher sowie Argovia haben die Qualität für einen Platz ganz vorne. Dahinter dürfte jeder Punkt im Kampf um die Top 4 wichtig werden.
Umso wichtiger ist ein guter Saisonstart. Am Sonntag wartet mit Courrendlin ein Gegner, der NLA-Neuland betritt. Der Aufsteiger aus dem Jura bestreitet gegen Uzwil das erste Spiel in der höchsten Liga seiner Vereinsgeschichte. Die Ostschweizer gehen als Favorit in die Begegnung und wollen diese Rolle vor heimischem Publikum bestätigen.
(Text und Foto: Matthias Zindel)


