Nach der Annahme der 13. AHV-Rente steht die Finanzierung der milliardenschweren Mehrkosten im Zentrum der Debatte. Obwohl die Einnahmen des Bundes von 87,8 Milliarden Franken im Jahr 2025 auf budgetierte 93,7 Milliarden Franken im Jahr 2027 steigen, droht eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Laut Yves Beutler, Präsident der FDP WUT, löst dieser Schritt das langfristige Finanzierungsproblem der AHV ebenso wenig wie höhere Lohnbeiträge, welche Unternehmen und Arbeitnehmende belasten würden. Er plädiert für eine Überprüfung der staatlichen Ausgabenprioritäten sowie für strukturelle Reformen. Wer neue Leistungen verspreche, müsse künftig bereits vor der Abstimmung ein nachhaltiges und generationengerechtes Finanzierungskonzept vorlegen.