Anlässlich einer Waldführung informierte Revierförster Mario Böhi elf Interessierte über die aktuellen Herausforderungen des Waldes im Klimawandel. Am Beispiel des exponierten «Töggeliwalds» wurden die Folgen der Sommertrockenheit sichtbar.

Um den Wald widerstandsfähiger zu machen, prüft die Forschungsanstalt WSL den Anbau von Baumarten aus wärmeren Regionen wie Eichen, Föhren oder Edelkastanien. Während wirtschaftlich wichtige Baumarten wie Fichten und Weisstannen stark unter Trockenheit, Borkenkäfern und Misteln leiden, wird die Douglasie als robustere Alternative empfohlen. Zudem erschweren sich rasch ausbreitende Brombeeren die natürliche Verjüngung des Waldes.

Einen Nebeneffekt hatte die Trockenheit bei der Esche, da sich der Pilz des Eschentriebsterbens bei trockener Witterung weniger stark ausbreitet. Abschliessend wird auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Waldaufenthalten hingewiesen, die stressreduzierend und beruhigend wirken. Der Anlass schloss mit einem gemeinsamen Grillieren.