Diese Medikamente können kurzfristig helfen. Bei längerer Einnahme kann sich der Körper jedoch daran gewöhnen und aus der Hilfe wird unbemerkt eine Abhängigkeit. Manchmal geht es dabei auch darum, belastende Gedanken, Sorgen oder den Alltagsdruck für einen Moment auszublenden. Das ist menschlich und kann jedem passieren. Vielleicht haben Sie bemerkt, dass die Tabletten mit der Zeit wichtiger geworden sind, oder Sie fragen sich, ob Sie noch ohne sie zur Ruhe kommen. Auch Angehörige spüren oft früh, dass sich etwas verändert hat. Es ist gut, darüber zu sprechen und es ist nie zu früh dafür.
Wir von der Suchtberatung Oberuzwil und Jonschwil hören Ihnen zu und suchen gemeinsam mit Ihnen nach Wegen, die zu Ihrer Situation passen. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos. Auch Partnerinnen und Partner oder andere Angehörige, die sich Sorgen machen, sind willkommen. Fangen wir einfach an: mit einem Gespräch …
Wichtig: Setzen Sie die Medikamente bitte nicht eigenmächtig ab, sondern besprechen Sie das Vorgehen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.



