(Text: Matthias Zindel)
Der Badmintonclub Uzwil ist mit unterschiedlichen Ergebnissen in die neue NLA-Saison gestartet. Auf den deutlichen 7:1-Auftaktsieg gegen Aufsteiger Courrendlin folgte eine knappe Niederlage im Lokalderby gegen Trogen-Speicher. Zuletzt erkämpften sich die Uzwiler auswärts beim amtierenden Schweizer Meister Lausanne ein Unentschieden. Mit dieser Bilanz und dem dritten Tabellenrang darf die Mannschaft durchaus zufrieden sein. Erfreulich ist insbesondere die Entwicklung innerhalb des Teams. Die jungen Spielerinnen und Spieler finden sich in der Stammformation immer besser zurecht und sammeln wertvolle Erfahrungen auf höchstem nationalem Niveau. Gleichzeitig bringen die Neuverpflichtungen frischen Wind und zusätzliche Qualität in die Mannschaft. Entsprechend positiv ist die Stimmung im Team, wie auch das Trainerduo Iztok Utrosa und Duarte Anjo bestätigt.

Mit diesem Selbstvertrauen gehen die Ostschweizer in den bevorstehenden Spitzenkampf. Für das Heimspiel gegen Argovia zeichnet sich eine starke Uzwiler Aufstellung ab. Auch die ausländischen Badmintonprofis dürften am Samstag zum Einsatz kommen. Die Kräfteverhältnisse erscheinen ausgeglichen, und für Uzwil liegt durchaus ein Heimsieg im Bereich des Möglichen.

Allerdings wartet mit Argovia ein Gegner, der in den ersten drei Meisterschaftsrunden für Aufsehen gesorgt hat. Die Aargauer führen die Tabelle mit drei Siegen aus drei Begegnungen überraschend, aber keineswegs unverdient an. Besonders überzeugend präsentierte sich bislang das Frauenteam um die Schweizer Nationalspielerin Jenjira Stadelmann.

Bereits vor der NLA-Begegnung kommt es in der Nationalliga B zum gleichen Duell. Auch dort führt Argovia die Tabelle an, während Uzwil auf dem dritten Rang liegt. Die beiden Vereine treffen somit gleich in zwei Spitzenbegegnungen aufeinander. Die NLB-Partie beginnt am Samstag um 12.30 Uhr in der BZWU Niederuzwil. Um 16 Uhr folgt das Spitzenspiel der Nationalliga A.