Nach acht Jahren in der Geschäftsprüfungskommission entschied sich Philipp Herzog zur Kandidatur für den Gemeinderat, um aktiver an kommunalen Prozessen wie der Schulraumplanung mitzuwirken. Nach seiner Wahl übernahm er das Ressort «Soziales und Gesundheit», was für ihn in vielerlei Hinsicht Neuland bedeutete.

Ein zentraler Schwerpunkt seiner bisherigen Ratsarbeit bildet das Thema Schulraum. Nach der Aufarbeitung früherer Abstimmungsergebnisse setzte die Gemeinde auf eine verstärkte Mitwirkung der Bevölkerung über Informationsveranstaltungen und Echogruppen. Nach der ausserordentlichen Bürgerversammlung sieht Herzog die Vorarbeit als geleistet an.

In seinem Ressort befasst sich Herzog zudem intensiv mit Altersfragen, Pflegefinanzierung und dem sozialen Zusammenhalt der Gemeinde. Dabei erfährt er die engen gesetzlichen Rahmenbedingungen und den zeitlichen Aufwand in der Exekutivarbeit als Herausforderung. Den Entscheid zu kandidieren sieht er dennoch rundum positiv: Das Amt erfülle ihn mit grosser Freude.